Klimagarten - Unsere Projektfläche

Foto: Das große Gemüsebeet im Prinzip der Vierfelderwirtschaft © Marcel Teppich (24.03.2020)


Die Existenz des ehemaligen Kapuzinergartens lässt sich bis in das Jahr 1625 zurückverfolgen.

Damals bewirtschafteten und pflegten Kapuzinermönche, die im angrenzenden Kloster lebten, die Gartenfläche. Nachdem die Mönche das Kloster verließen, wurde der Garten sich selbst überlassen.
Heute leben zwei Vertreter der katholischen Ordensgemeinschaft der Passionisten im Klostergebäude, die sich um die Seelsorge an der Kapuzinerkirche in Eichstätt kümmern.

"Der Schutz des ehemaligen Kapuzinergartens vor dem geplanten Parkplatz war ebenso ein wichtiges Ziel bei der Gründung des Gemeinschaftsgartenprojektes, wie der Wunsch dem geschichtsträchtigen Ort neues Leben im Bewusstsein seiner Tradition einzuhauchen.“
Johanna Umbach - Begründerin der Gartengruppe Kapuzinergarten Eden

Vor allem der nördliche Bereich des ehemaligen Kapuzinergartens ist nicht nur aus historischer Sichtweise, sondern auch aus Gründen des Biotopschutzes besonders schützenswert.
Dies belegt eine Arten-Bestandsaufnahme, die die Biologen Johann Beck und
Dr. Bruno Hügel veröffentlicht haben.

Der Gemeinschaftsgarten „Kapuzinergarten Eden“ entstand 2010 im südlichen Teil des ehemaligen Klostergartens, als die Fläche von einem Bauprojekt für Parkplätze bedroht war.

Seitdem wird der Garten gemeinschaftlich und selbstverantwortlich von Eichstätter Bürgerinnen und Bürgern sowie Studierenden der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) betreut. 2011 wurde die
„Freie Gartengruppe Kapuzinergarten Eden“
als Arbeitskreis des Studentischen Konventes der KU akkreditiert.

An dieser Stelle sind vor allem Johanna Umbach und Marcel Teppich von Herzen für ihr großes, langjähriges Engagement zu danken! Durch die beiden wurden zahlreiche Projekte im Garten angestoßen und umgesetzt!

Foto: Zucchini-Ernte im Kapuzinergarten Eden 
© Marcel Teppich (24.03.2020)