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Aktuelles

Burnout von Mensch und Erde

Wie Psychologie und Psychotherapie beiden helfen können

MUTation 4 Burnout von Mensch Natur BaumTagung zu Psychologie und Nachhaltigkeit

6. Oktober 2017
9 - 17 Uhr
Kulturzentrum Trudering
Wasserburger Landstraße 32
81825 München

Wir als Verein für Nachhaltigkeit e.V. begrüßen den interdisziplinären Versuch und unterstützen diesen.
Deshalb werden wir uns auch personell beteiligen und Impulse zu Nachhaltigkeit und Ökologie geben.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie ebenfalls teilnehmen würden!

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Wachstum und Umweltethik

Einladung zum Workshop Wachstum und Umweltethik

Montag, 19. Juni 2017
18-20 Uhr
LMU München
Raum M210

Der Klimawandel hat die Debatte um die Grenze des Wachstums neu entfacht. Erfordern die Endlichkeit der natürlichen Ressourcen und die beginnende Instabilität des globalen Ökosystems eine "Postwachstumsgesellschaft"?

Wie kann der Umweltschutz eine stärkere Gewichtung in Wirtschaft und Gesellschaft bekommen? Was ist dabei die Rolle von Wissenschaft, Politik und Staatsverwaltung? Brauchen wir eine Kultur der intelligenten Selbstbegrenzung?

Podiumsteilnehmer:
Dr. Christian Barth - Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Erwin Huber (MdL) - Staatsminister a.D., Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Medien, Infrastruktur, Bau und Verkehr, Energie und Technologie

Prof. Dr. Markus Vogt - Inhaber des Lehrstuhls für Christliche Sozialethik an der LMU, stellvertretender Vorsitzende des Verein für Nachhaltigkeit e.V.

Moderation: Christina Röckl und Dr. Joachim Hamberger

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Bitte melden Sie sich unter verein [at] nachhaltigkeit-ev.de an. Das erleichtert uns die Übersicht. 

Vielen Dank!{jcomments off}

Einladung zur Jahreshauptversammlung des Vereins für Nachhaltigkeit e.V.

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Montag, 19.06.2017, 15:30 Uhr
Ludwig-Maximilians-Universität
Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Hauptgebäude / Südwestecke, Raum M210

Der Jahreshauptversammlung folgt der Workshop „Wachstum und Umweltethik“ mit Erwin Huber (MdL), Dr. Christian Barth (Amtschef m Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz) und Prof. Dr. Markus Vogt (Inhaber Lehrstuhl für Christliche Sozialethik LMU München). Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Als Tagesordnung schlagen wir wie folgt vor:

TOP 1: Begrüßung
TOP 2: Genehmigung der Tagesordnung
TOP 3: Jahresbericht des Vorsitzenden
TOP 4: Bericht des Schatzmeisters (Jahresabschluss 2016)
TOP 5: Bericht der Kassenrevisoren 
TOP 6: Entlastung des Vorstands 
TOP 7: Genehmigung des Haushaltsplans für das Geschäftsjahr 2017
TOP 8: Wahl eines Wahlausschusses 
TOP 9: NEUWAHLEN 
TOP 9.1: Wahl der/des Vorsitzenden 
TOP 9.2: Wahl der/des stellvertretenden Vorsitzenden 
TOP 9.3: Wahl von bis zu fünf BeisitzerInnen 
TOP 9.4: Wahl der Schatzmeisterin/des Schatzmeisters 
TOP 9.5: Wahl von zwei KassenrevisorInnen 
TOP 10: Anträge 
TOP 11: Ehrenmitgliedschaft
TOP 12: Verschiedenes

Für eine bessere Koordinierung des Workshops bitten wir um Anmeldung. Informationen dazu finden Sie im angehängten Flyer.

Wir hoffen auf ein zahlreiches Erscheinen und verbleiben

mit herzlichem Gruß

Joachim Hamberger Markus Vogt und Wolfgang Thoma

Download Einladung (PDF)

Download Flyer Workshop (PDF)

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Online-Video-Kurs „Nachhaltigkeit in der Ernährung“

Unser Mitglied, Dr. Karl von Koerber (link) hat nach zwei Jahren aufopferungsvoller Arbeit ein tolles Projekt beendet, das es nun gilt nach außen zu tragen. Ihm zur Seite standen in diesem Projekt Nadine Bader, Stefan Haupt und Julian Waldenmeier. Auch ihnen gebührt ein Lob für dieses tole Projekt!

Aus dem Webportal:

Im Online-Video-Kurs „Nachhaltigkeit in der Ernährung“ (link) werden die Auswirkungen des Ernährungsverhaltens sowie der Ernährungssysteme auf die fünf Dimensionen Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft, Gesundheit und Kultur aufgezeigt: auf regionaler, nationaler und weltweiter Ebene.
Ausgangspunkt sind globale Herausforderungen wie Klimawandel, Armut/Welthunger, Wassermangel, Existenzsicherung kleiner und mittlerer Betriebe sowie ernährungsmitbedingte Krankheiten. Zentral ist die Vermittlung von praktischen Lösungsmöglichkeiten anhand von sieben „Grundsätzen für eine Nachhaltige Ernährung“.

Die Inhalte entsprechen unserer seit über 35 Jahren entwickelten „Konzeption Nachhaltige Ernährung“ (auch „Vollwert-Ernährung“, „Ernährungsökologie“) (http://www.nachhaltigeernaehrung.de/Zentrale-Publikationen.84.0.html). {jcomments off}
Diese deckt sich mit den Nachhaltigkeitsentwicklungszielen der UN und dem UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Ziel: Die Teilnehmenden werden zum einen befähigt, die Auswirkungen des persönlichen Ernährungsverhaltens und der globalen Ernährungssysteme kritisch zu hinterfragen – zum anderen, Lösungsmöglichkeiten zu identifizieren und umzusetzen. Sie bilden sich über ganzheitliche Zusammenhänge von „Nachhaltigkeit in der Ernährung“ intensiv fort und werden angeregt, das erworbene Wissen in ihre Berufspraxis zu integrieren und professionell weiterzugeben.

Zielgruppen:

  • Multiplikator*innen aus diversen professionellen Bereichen: wie Ernährungswissenschaft/Ernährungsberatung, Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Entwicklungspolitik
  • Berufstätige in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien
  • Studierende und Doktorand*innen aller Fachrichtungen an deutschsprachigen Hochschulen (z. B. Ernährungs-, Agrar-, Umwelt-, Sozial- und Nachhaltigkeitswissenschaften)
  • interessierte Verbraucher*innen.

PDF-Projektbeschreibung (extern: AG Nachhaltigkeit in der Ernährung)

PDF-Download Flyer Nachhaltigkeit in der Ernährung

Der Online-Video-Kurs erhielt im Februar 2017 die Anerkennung als „affiliated project of the Sustainable Food Systems Programme („angeschlossenes Projekt des globalen Programms für nachhaltige Ernährungssysteme“). Dieses wird weltweit von den beiden UN-Organisationen „Ernährungs- und Landwirtschafts-Organisation“ (FAO) und dem „UN-Umweltprogramm“ (UNEP) durchgeführt. Es ist Teil des „Zehn-Jahres-Rahmenprogramms zur Förderung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster“ (10YFP).

SFSP NEU 3 01

Angeschlossenes Projekt des globalen Programms für nachhaltige Ernährungssysteme

logo umweltbildung bayern

Qualitätssiegel des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

 

Hinweis:

Liebe Interessierte,

die Nutzung dieser tollen Reihe ist kostenlos! Wir bitten daher alle, die dieses Projekt mit voranbringen wollen und die die "message" dahinter verstehen und verbreiten möchten, damit so viele Menschen wie möglich diese Informationen erhalten um einen Umkostenbeitrag. Wenn Sie den Betrag uns überweisen, oder direkt an die Arbeitsgruppe Nachhaltige Ernährung e.V., erreichen wir gemeinsam viel mehr!

 

 

 

„Energiewende auf der Speisekarte“.

Unser Vorstandsmitglied Dr. Karl von Koerber hält am 26. 1. 2017 um 19 Uhr einen Vortrag zu seinem Forschungsfeld.

Ort: Zukunftssalon, Waltherstraße 29, Rückgebäude, 2. Stock, München

Keine Energiewende ohne Landwirtschafts- und Ernährungswende! Das hat jetzt auch die Bundesregierung – und mit ihr das Landwirtschaftsministerium – in ihrer heftig umstrittenen Klimaschutz-Strategie erkannt. Sie wurde im November 2016, noch knapp vor „COP22“, der internationalen Klimakonferenz in Marrakesch, beschlossen. Gemäß nationalem „Klimaschutzplan“ muss der deutsche Landwirtschaftssektor bis 2030 eine Treibhausgas-Reduktion um ein Drittel realisieren, also (umgerechnet) von 88 Mio. Tonnen CO2 im Jahr 1990 auf 58-61 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr.

Doch wie sieht die Klima- und Energiesituation, bezogen auf die Ergebnisse unserer Kochkünste, auf unserem Speiseteller eigentlich aus? Wie viel Energie ist drin in Schweinsbraten, Soß und Knödl zum Mittagessen? Stimmt die Aussage: Bei der Produktion von Fisch werden je Kilo Körpermasse „nur“ 1,1 kg Futtermenge benötigt, bei Rindfleisch aber 6,8 kg – und was bedeutet das in Energieeinheiten oder in CO2aeq-Emissionen? Wie viele Treibhausgase entstehen bei der Produktion von Treibhaus-Gemüse im Winter, ist das Verhältnis Energieoutput zu Energieinput tatsächlich 1:560?

„Vegan und vegetarisch ist besser als viel Fleisch!“ So einfach wollen wir es uns nicht machen, die Ernährungswende dagegen etwas genauer beleuchten:
Wieviel Energie steckt in welcher Art von Ernährung, wieviel klimaschädliche Gase werden jeweils emittiert? Beispielsweise bei einem deutschen-Bio-Rind auf der Weide bzw. einem Rind aus Intensivtierhaltung mit aus Südamerika importiertem Soja-Kraftfutter? Ist die Energie- und CO2aeq-Bilanz von Weizen oder Reis günstiger als bei rotem oder weißem Fleisch? Welche Rolle spielen die Treibhausgas-Emissionen im Ernährungsbereich im Vergleich zu Mobilität, Wärme und Strom in Haushalten, der Energiewirtschaft?
Welche Beiträge könnte die Landwirtschafts- und Ernährungswende im Zuge der (internationalen und nationalen) Energiewende bringen? Sind die „Minus ein Drittel“ aus dem Klimaschutzplan der Bundesregierung bis 2030 zu schaffen? Und wie? Wie sähe die neue deutsche Landwirtschaft und die neue klimafreundliche Ernährung in 15 Jahren dann aus? Welchen Beitrag brächte die Umstellung des Speiseplans einer durchschnittlichen deutschen Familie von „üblicher“ auf „nachhaltige“ Ernährung bezüglich Energie und CO2aeq?

Raus aus dem „gesunden Halb-Wissen“, rein in die Fakten: Es gibt viel zu lernen und zu diskutieren.

Veranstalter ist Die Umwelt-Akademie e.V. in Kooperation mit Slow Food Deutschland, Convivium München