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Aktuelles

Wachstum und Umweltethik

Einladung zum Workshop Wachstum und Umweltethik

MONTAG, 19. Juni 2017

18-20 Uhr
LMU München
Raum M210.

Der Klimawandel hat die Debatte um die Grenze des Wachstums neu entfacht. Erfordern die Endlichkeit der natürlichen Ressourcen und die beginnende Instabilität des globalen Ökosystems eine "Postwachstumsgesellschaft"?

Wie kann der Umweltschutz eine stärkere Gewichtung in Wirtschaft und Gesellschaft bekommen? Was ist dabei die Rolle von Wissenschaft, Politik und Staatsverwaltung? Brauchen wir eine Kultur der intelligenten Selbstbegrenzung?

Podiumsteilnehmer:
Dr. Christian Barth - Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Erwin Huber (MdL) - Staatsminister a.D., Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Medien, Infrastruktur, Bau und Verkehr, Energie und Technologie

Prof. Dr. Markus Vogt - Inhaber des Lehrstuhls für Christliche Sozialethik an der LMU, stellvertretender Vorsitzende des Verein für Nachhaltigkeit e.V.

Moderation: Christina Röckl und Dr. Joachim Hamberger

 

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Bitte melden Sie sich unter verein [at] nachhaltigkeit-ev.de an. Das erleichtert uns die Übersicht.
Vielen Dank!

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung des Vereins für Nachhaltigkeit e.V.

  Wir laden Sie ganz herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen ein.

Montag, 19.06.2017, 15:30 Uhr

Ludwig-Maximilians-Universität

Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München

Hauptgebäude / Südwestecke, Raum M210

Der Jahreshauptversammlung folgt der Workshop „Wachstum und Umweltethik“ mit Erwin Huber (MdL), Dr. Christian Barth (Amtschef m Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz) und Prof. Dr. Markus Vogt (Inhaber Lehrstuhl für Christliche Sozialethik LMU München). Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Als Tagesordnung schlagen wir wie folgt vor:

TOP 1: Begrüßung
TOP 2: Genehmigung der Tagesordnung
TOP 3: Jahresbericht des Vorsitzenden
TOP 4: Bericht des Schatzmeisters (Jahresabschluss 2016)
TOP 5: Bericht der Kassenrevisoren
TOP 6: Entlastung des Vorstands
TOP 7: Genehmigung des Haushaltsplans für das Geschäftsjahr 2017
TOP 8: Wahl eines Wahlausschusses
TOP 9: NEUWAHLEN
TOP 9.1: Wahl der/des Vorsitzenden
TOP 9.2: Wahl der/des stellvertretenden Vorsitzenden
TOP 9.3: Wahl von bis zu fünf BeisitzerInnen
TOP 9.4: Wahl der Schatzmeisterin/des Schatzmeisters
TOP 9.5: Wahl von zwei KassenrevisorInnen
TOP 10: Anträge
TOP 11: Ehrenmitgliedschaft
TOP 12: Verschiedenes

Für eine bessere Koordinierung des Workshops bitten wir um Anmeldung. Informationen dazu finden Sie im angehängten Flyer.

Wir hoffen auf ein zahlreiches Erscheinen und verbleiben

mit herzlichem Gruß

Joachim Hamberger                     Markus Vogt                       Wolfgang Thoma

Download Einladung (PDF)

Download Flyer Workshop (PDF)

 

Online-Video-Kurs „Nachhaltigkeit in der Ernährung“

Unser Mitglied, Dr. Karl von Koerber (link) hat nach zwei Jahren aufopferungsvoller Arbeit ein tolles Projekt beendet, das es nun gilt nach außen zu tragen. Ihm zur Seite standen in diesem Projekt Nadine Bader, Stefan Haupt und Julian Waldenmeier. Auch ihnen gebührt ein Lob für dieses tole Projekt!

Aus dem Webportal:

Im Online-Video-Kurs „Nachhaltigkeit in der Ernährung“ (link) werden die Auswirkungen des Ernährungsverhaltens sowie der Ernährungssysteme auf die fünf Dimensionen Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft, Gesundheit und Kultur aufgezeigt: auf regionaler, nationaler und weltweiter Ebene.
Ausgangspunkt sind globale Herausforderungen wie Klimawandel, Armut/Welthunger, Wassermangel, Existenzsicherung kleiner und mittlerer Betriebe sowie ernährungsmitbedingte Krankheiten. Zentral ist die Vermittlung von praktischen Lösungsmöglichkeiten anhand von sieben „Grundsätzen für eine Nachhaltige Ernährung“.

Die Inhalte entsprechen unserer seit über 35 Jahren entwickelten „Konzeption Nachhaltige Ernährung“ (auch „Vollwert-Ernährung“, „Ernährungsökologie“) (http://www.nachhaltigeernaehrung.de/Zentrale-Publikationen.84.0.html).
Diese deckt sich mit den Nachhaltigkeitsentwicklungszielen der UN und dem UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Ziel: Die Teilnehmenden werden zum einen befähigt, die Auswirkungen des persönlichen Ernährungsverhaltens und der globalen Ernährungssysteme kritisch zu hinterfragen – zum anderen, Lösungsmöglichkeiten zu identifizieren und umzusetzen. Sie bilden sich über ganzheitliche Zusammenhänge von „Nachhaltigkeit in der Ernährung“ intensiv fort und werden angeregt, das erworbene Wissen in ihre Berufspraxis zu integrieren und professionell weiterzugeben.

Zielgruppen:

  • Multiplikator*innen aus diversen professionellen Bereichen: wie Ernährungswissenschaft/Ernährungsberatung, Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Entwicklungspolitik
  • Berufstätige in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien
  • Studierende und Doktorand*innen aller Fachrichtungen an deutschsprachigen Hochschulen (z. B. Ernährungs-, Agrar-, Umwelt-, Sozial- und Nachhaltigkeitswissenschaften)
  • interessierte Verbraucher*innen.

PDF-Projektbeschreibung (extern: AG Nachhaltigkeit in der Ernährung)

PDF-Download Flyer Nachhaltigkeit in der Ernährung

Der Online-Video-Kurs erhielt im Februar 2017 die Anerkennung als „affiliated project of the Sustainable Food Systems Programme („angeschlossenes Projekt des globalen Programms für nachhaltige Ernährungssysteme“). Dieses wird weltweit von den beiden UN-Organisationen „Ernährungs- und Landwirtschafts-Organisation“ (FAO) und dem „UN-Umweltprogramm“ (UNEP) durchgeführt. Es ist Teil des „Zehn-Jahres-Rahmenprogramms zur Förderung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster“ (10YFP).

Angeschlossenes Projekt des globalen Programms für nachhaltige Ernährungssysteme

Qualitätssiegel des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

 

Hinweis:

Liebe Interessierte,

die Nutzung dieser tollen Reihe ist kostenlos! Wir bitten daher alle, die dieses Projekt mit voranbringen wollen und die die "message" dahinter verstehen und verbreiten möchten, damit so viele Menschen wie möglich diese Informationen erhalten um einen Umkostenbeitrag. Wenn Sie den Betrag uns überweisen, oder direkt an die Arbeitsgruppe Nachhaltige Ernährung e.V., erreichen wir gemeinsam viel mehr!

 

 

 

„Energiewende auf der Speisekarte“.

Unser Vorstandsmitglied Dr. Karl von Koerber hält am 26. 1. 2017 um 19 Uhr einen Vortrag zu seinem Forschungsfeld.

Ort: Zukunftssalon, Waltherstraße 29, Rückgebäude, 2. Stock, München

Keine Energiewende ohne Landwirtschafts- und Ernährungswende! Das hat jetzt auch die Bundesregierung – und mit ihr das Landwirtschaftsministerium – in ihrer heftig umstrittenen Klimaschutz-Strategie erkannt. Sie wurde im November 2016, noch knapp vor „COP22“, der internationalen Klimakonferenz in Marrakesch, beschlossen. Gemäß nationalem „Klimaschutzplan“ muss der deutsche Landwirtschaftssektor bis 2030 eine Treibhausgas-Reduktion um ein Drittel realisieren, also (umgerechnet) von 88 Mio. Tonnen CO2 im Jahr 1990 auf 58-61 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr.

Doch wie sieht die Klima- und Energiesituation, bezogen auf die Ergebnisse unserer Kochkünste, auf unserem Speiseteller eigentlich aus? Wie viel Energie ist drin in Schweinsbraten, Soß und Knödl zum Mittagessen? Stimmt die Aussage: Bei der Produktion von Fisch werden je Kilo Körpermasse „nur“ 1,1 kg Futtermenge benötigt, bei Rindfleisch aber 6,8 kg – und was bedeutet das in Energieeinheiten oder in CO2aeq-Emissionen? Wie viele Treibhausgase entstehen bei der Produktion von Treibhaus-Gemüse im Winter, ist das Verhältnis Energieoutput zu Energieinput tatsächlich 1:560?

„Vegan und vegetarisch ist besser als viel Fleisch!“ So einfach wollen wir es uns nicht machen, die Ernährungswende dagegen etwas genauer beleuchten:
Wieviel Energie steckt in welcher Art von Ernährung, wieviel klimaschädliche Gase werden jeweils emittiert? Beispielsweise bei einem deutschen-Bio-Rind auf der Weide bzw. einem Rind aus Intensivtierhaltung mit aus Südamerika importiertem Soja-Kraftfutter? Ist die Energie- und CO2aeq-Bilanz von Weizen oder Reis günstiger als bei rotem oder weißem Fleisch? Welche Rolle spielen die Treibhausgas-Emissionen im Ernährungsbereich im Vergleich zu Mobilität, Wärme und Strom in Haushalten, der Energiewirtschaft?
Welche Beiträge könnte die Landwirtschafts- und Ernährungswende im Zuge der (internationalen und nationalen) Energiewende bringen? Sind die „Minus ein Drittel“ aus dem Klimaschutzplan der Bundesregierung bis 2030 zu schaffen? Und wie? Wie sähe die neue deutsche Landwirtschaft und die neue klimafreundliche Ernährung in 15 Jahren dann aus? Welchen Beitrag brächte die Umstellung des Speiseplans einer durchschnittlichen deutschen Familie von „üblicher“ auf „nachhaltige“ Ernährung bezüglich Energie und CO2aeq?

Raus aus dem „gesunden Halb-Wissen“, rein in die Fakten: Es gibt viel zu lernen und zu diskutieren.

Veranstalter ist Die Umwelt-Akademie e.V. in Kooperation mit Slow Food Deutschland, Convivium München

Aus dem Wald in die Welt: Die Geschichte der Nachhaltigkeit

Von der nachhaltenden Nutzung zur nachhaltigen Entwicklung

Der Begriff »Nachhaltigkeit« ist wie ein dicker glitschiger
 Fisch: Man bekommt ihn schwer zu fassen. Einerseits bündeln
 sich in ihm zentrale ökologisch-entwicklungspolitische Herausforderungen der Gegenwart, andererseits wird er so mit ethischen Ansprüchen überladen, dass er jegliche Kontur zu verlieren scheint und von vielen schon als beliebig unverbindlicher »Alleskleber« abgelehnt wird.

Einleitung

Das vorliegende Werk unternimmt es, den praktischen Gehalt des Begriffs von seiner forstwissenschaftlichen Herkunftsgeschichte her zu erläutern. Es setzt dabei bewusst auf eine einfache, anschauliche und für eine breite Leserschaft verständliche Sprache. Dies geschieht jedoch nicht ohne einen soliden wissenschaftlichen Hintergrund. Der Autor Joachim Hamberger hat die erste kritische, bibliophil gestaltete und ausführlich kommentierte Ausgabe des Epochenwerkes »Sylvicultura Oeconomica«, in dem Carl von Carlowitz 1713 den Begriff »nachhaltig« prägte, herausgegeben.
Der Wald ist dem gelernten Forstwissenschaftler dabei nicht nur historischer Ausgangspunkt des Nachhaltigkeitskonzeptes, sondern zugleich Symbol für langfristiges, generationenübergreifendes Denken. Denn Bäume kann man nicht für sich selbst pflanzen, sondern nur im
Blick auf künftige Generationen. Insofern hat der Titel des Buches »Aus dem Wald in die Welt« programmatischen Charakter.

Hier geht es zur Bibliographie des Buches "Aus dem Wald in die Welt" von Dr. Joachim Hamberger

Ein Videobeitrag in der BR Abendschau vom 23.11.2016

Die Broschüre können Sie hier bestellen (Weiterleitung zu Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten)

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